Willkommen in Werden an der Ruhr

Herzlich willkommen auf der Webseite des Werdener Bürger-­ und Heimatverein e.V.

(früher Heimatpflegeverein Essen­-Werden/Heidhausen).

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Neujahrs-Grußwort 2020/21

Martina Schürmann    1.Vorsitzende und Ratsfrau

 

 

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

 

aufgrund der andauernden Corona-Pandemie liegt ein in vieler Hinsicht herausforderndes, mit vielen Beschränkungen verbundenes Jahr hinter uns und auch die kommenden Monate erfordern nochmals eine gemeinsame Anstrengung um zu unserem gewohnten Leben zurückkehren zu können.

 

Als besonders belastend habe ich die Beschränkungen der sozialen Kontakte empfunden aufgrund derer die Durchführung von vielen Veranstaltungen, die unser Leben in Werden und Umgebung bereichern, nicht möglich war.

 

Mein besonderer Dank gilt daher den vielen Mitbürgern und Mitbürgerinnen, die sich ehrenamtlich für die Menschen einsetzen, die von der Pandemie besonders bedroht sind. Ein schönes Beispiel dafür ist die in einer gemeinsamen Aktion des Werdener Werberings, den Kirchen und dem Werdener Bürger- und Heimatverein e.V. erstellte Internetplattform "Werden liefert". Mein Dank gilt aber auch den Beschäftigten in der Alten- und Krankenpflege und den in den systemrelevanten Diensten der Daseinsfürsorge Beschäftigten.

 

Die von der Pandemie besonders betroffenen Wirtschaftsbereiche, wie den Gastronomie- und den Veranstaltungsbereich oder den örtlichen Einzelhandel müssen wir in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Dies kann dadurch geschehen, dass wir Lebensmittel, soweit möglich, bei den örtlichen Anbietern kaufen, die verschiedenen Bring- und Holdienste unserer örtlichen Kaufleute in Anspruch nehmen und neue Formate ausprobieren, um die Kulturschaffenden zu unterstützen.

 

Für das nun beginnende Jahr wünsche ich uns, dass in einigen Monaten wieder Treffen im größeren Kreisen in Vereinen und Verbänden möglich sind, um gemeinsam an den wichtigen Umwelt- und Klimathemen, wie z.B. der Verkehrs- und Energiewende und der Müllvermeidung und den vielen anderen Themen, die uns in Werden, Heidhausen und Fischlaken bewegen, weiterzuarbeiten.

 

Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute.

Bleiben bzw. werden Sie gesund und bleiben Sie zuversichtlich.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen.

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Martina Schürmann

1. Vorsitzende des Werdener Bürger- und Heimatverein e.V

Ratsfrau für Werden und Heidhausen

 

 

Fon

Heidhauser Heiligenhäuschen erstrahlt im neuen Glanz

Alfred Kleinfeldt (l.) vom Werdener Heimat- und Bürgerverein stellt mit Goswin Apolte das von diesem aufpoliere Kreuz ins frisch sanierte Heiligenhäuschen an der Jacobsallee. Foto: Gordon K. Strahl

In einem eher unheiligen Zustand hatte sich das Heiligenhäuschen an der Jacobsallee, Ecke Barkhovenallee befunden. Das Relikt, der Werdener Flurprozession war stark verwittert, Risse zogen sich durchs Mauerwerk. Nun endlich erstrahlt das Heidhauser Heiligenhäuschen in neuem Glanz - sehr zur Freude des Werdener Bürger- und Heimatvereins (WBH), der sich stark für die Sanierung eingesetzt hat.

 

Was vorher grau-grün ein Schattendasein zu fristen schien, ist seit Anfang November wieder ein strahlendes Schmuckstück. Am frühen Dienstagnachmittag haben sich WBH-Vertreter am Heiligenhäuschen versammelt - um das letzte fehlende Stückchen einzusetzen: das Kruzifix, das Goswin Apolte eigenhändig restauriert hat. Dafür hat er es vom Rost befreit und die weiße Farbe des Metallkreuzes erneuert.

 

Ursprünglich sollte Propst Jürgen Schmidt die Ehre zuteil werden, diesen letzten Schritt in der Sanierung zu tätigen. Deshalb hat der WBH über Wochen vorher diesen Termin mit dem Propst abgesprochen. Doch am Morgen kam die kurzfristige Absage. Alfred Kleinfeldt vom WBH zeigt Verständnis: Denn der Corona-Lockdown treffe alle - und nicht zuletzt die Kirchen.

 

Der Propst lässt ausrichten, dass er zu einem späteren Zeitpunkt seinen Besuch nachholen möchte", so Kleinfeldt. So lange soll die Kammer des Heiligenhäuschens allerdings nicht mehr leer stehen. Und so bleibt Kleinfeldt die ehrenvolle Aufgabe, das Kruzifix samt wieder hinein zu stellen: Nun ist die Jesus-Figur wieder an ihrem angestammten Platz. "Er soll künftig die Vorbeikommenden grüßen und zu Fürbitten an diesen historischen Ort einladen."

 

Dass sich der WBH so für die Sanierung des Heiligenhäuschens, deren Finanzierung durch Stadt, Bezirksvertretung und Sponsoren sichergestellt wurde, muss nicht verwundern: Ist es doch Bestandteil des Historischen Pfads Werden-Land, der im Oktober 2017 eingeweiht wurde. Die Initiative dafür ging vom inzwischen verstorbenen HBV-Mitglied Hannelore Kahmann aus: Sie wollte auf den 13,5 Kilometern die Schön- und Eigenheiten der vier Honnschaften in den Mittelpunkt stellen, nachdem der WBH mit seinen Ruhrperlen Sehenswürdigkeiten von Werden-Stadt herausgestellt hatte.

 

Nun können Interessierte entlang des Pfads auf 17 Informationstafeln Wissenswertes über die Geschichte des Werdener Landes erfahren - unter anderem über die Werdener Flurprozession: 1720, also vor nunmehr 300 Jahren, zog diese durch Werden und Stadt und Land. Der Weg dieser Ludgerustracht führte zu fünf Heiligenhäuschen, von denen heute noch drei erhalten sind: Neben dem Heidhauser Häuschen kann man noch das Heiligenhäuschen am Viehauser Berg 103 in Werden und das in der Nähe der Fischlaker Straße 1 besuchen. In Werden. An die Heiligenhäuschen, die einst an der Ludgerusstraße, Ecke Neukircher Mühle, und am Pastoratsberg standen, erinnern nur noch Infotafeln. Bis 1967 zog diese Flurprozession einmal im Jahr durchs Werdener Land.

Theodor Thier (1719-1727) hatte die fünf Heiligenhäuschen gemeinsam mit dem Werdener Mönch Stephan Horster errichtet. "An diesen Stationsaltären wurde auf die Fürsprache des Heiligen Ludgerus, dem Stadtpatron von Werden, gebetet und der sakramentale Segen erteilt", ist auf der Hauptinformationstafel zu lesen, die am Heiligenhäuschen an der Jacobsallee zu lesen ist.

Und zu hören, denn die Infotafeln des Rundwegs sind mit QR-Codes ausgestattet: Diesen lasse sich mit einem internetfähigen Handy scannen. Das Mobiltelefon wird so zum Audio-Guide, das Wissenswertes zur jeweiligen Station erläutert. "Wir erleben mit dieser Technik einen Einblick in Vergangenes unserer Heimat", freut sich Kleinfeldt.

 

Der WBH wird sich auch weiterhin um die Pflege der Heiligenhäuschen kümmern - wie auch um die weiterer Sehenswürdigkeiten entlang des Historischen Pfads, wie dem Mintrop-Denkmal und dem Clemenspöttchen, verspricht Kleinfeldt.

 

 

Das war unsere Radtour 

mit Günther Mayer

zur Abtsküche.

Heimatlicher Sonntagsausflug

am 13. September 2020

Start 13:00 Uhr: ab Grundmauern der ehemaligen Clemenskirche am Klemensborn, Werden

 

"Durchs Werdener Land 

zur Abtsküche bis Hetterscheid"

Veranstalter: Werdener Bürger- 

und Heimatverein e.V.

Tourenleitung und Infos:

Günther Mayer,

Tel: 0201 / 40 64 74,

Teilnahme ist kostenlos.

 

Wir weisen auf die eigene Verantwortung der TeilnehmerInnen bei dieser Tour hin

 

Start 13:00 Uhr: 

Grundmauern der ehemaligen Clemenskirche am Klemensborn, Werden, Strecke ca. 12 km, gemütlich, familienfreundlich,

sehr hügelig.

In Hetterscheid / Heiligenhaus Einkehrmöglichkeit im Museum

und einem Hof-Cafe

 

Unser Ziel, die Abtsküche, liegt vor den Toren der Stadt Heiligenhaus im schönen Vogelsangbachtal.

Die Abtsküche war einst eng mit

dem ehemaligen Benediktinerkloster Werden verbunden.

An diesem historischen Ort treffen wir auf Heinz-Josef Bresser, dem Leiter des Geschichts- und Kulturverein Werden. Heinz-Josef Bresser ein ausgezeichneter Kenner unserer Heimat, verrät und erzählt der Radlergruppe so einiges vom damaligen Leben, von deren Menschen und den Gepflogenheiten der Werdener Äbte.

 

Zwischen Werden und Heiligenhaus durchfahren wir

die ehemalige Honnschaft Holsterhausen im Werdener Land, gelegen in einer bucklig anmutenden Welt. 

Die heimatgeschichtliche Tour führt nach dem Start bei der Ruine der ehem. St. Clemenskirche über den Pastoratsberg ins Pfefferbachtal, Zeche Pauline, den historischen Kutschenweg hinauf in die ehemalige Bauernschaft Holsterhausen, einer bucklig anmutenden Welt, weiter zur Ruhrlandklinik. -

Über Tüschen wird dann die ehe-malige Honnschaft Hetterscheid am Bahntrassenradweg Panoramaradweg Niederberg Bahn erreicht.

 

Es ist Wahlsonntag, ein Gang zur Urne sollte vor dem Start um 13:00 Uhr möglich sein. Die Rückkehr nach Werden ist zur Verkündung des Wahlergebnisses eingeplant !

Der Ausflug findet unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Vorschriften statt.

 
Die NEUE Werdener Stadtteilfahne

Nach mehr als 1200 Jahren bekommt die bis 1929 selbständige Stadt Werden an der Ruhr eine eigene Stadtteilfahne, die erstmals durch den Werdener Bürger- und Heimatverein am Werdener Markt gehisst wird.

Weshalb und warum die im Jahre 1929 nach Essen eingemeindete Tuchmacherstadt Werden seinerzeit keine eigene Fahne besessen hat, kann heute nach so langer Zeit nicht mehr eindeutig geklärt werden.

Die neue Fahne ist weiß und zeigt das Werdener Stadtteilwappen mit einer roten Umrandung versehen,

Das Wappen wurde von dem Heraldiker Kurt Schweder entworfen, der vor ca. 20 Jahren für alle Essener Stadtteile, Stadtteilwappen konzipiert hat. Es zeigt auf rotem Grund ein mit vier roten Kugeln besetztes Pallium der Werdener Äbte. Das Pallium, ein Schulterschmuck, ist ein Ehrenstück, das Erzbischöfen und in Ausnahmefällen auch heiliggesprochenen Bischöfen vom Papst verliehen wurde. Auf einem Korrespondenzsiegel des 17. Jahrhunderts ist das Wappen von Werden prägnant belegt. Vor der Figur des heiligen Ludgerus befindet sich ein Wappen mit einem T-förmigen Zeichen.

Sinn und Zweck eine Stadtteilfahne soll u.a.  sein,  Förderung des Bürgersinns und  des Verständnisses für die Geschichte der Heimat und Kultur, sowie für ihre Natur- und Kunstdenkmäler. Ferner kann so eine Stadtteilfahne zur Stärkung des Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühls, Volkstum, Brauchtum und der Mundart dienen.  Man kann durch so eine Fahne eine örtliche Gemeinschaft erfahren und sich  mit Werden identifizieren. 

Die Werdener Stadtteilfahne wurde durch Vorstandsmitglieder des Werdener Bürger- und Heimatsvereins entwickelt. Helmut Muschler hatte die Idee für die Konzeption. Mit ihm haben Goswin Apolte und Bernd Kahmann diese umgesetzt. Goswin Apolte hat in seinem Garten die erste Fahne aufgehängt.

Die Fahne wurde von der Firma Fahnen Scheer fahnen-scheer@t-online.de hergestellt.

Alle Fahnenbegeisterten in Werden und die es noch werden wollen, können das Hissen an ihren eigenen Fahnenmasten ebenso tun, damit Werden etwas bunter wird, bzw. ihr Heimatgefühl so hier, wie auch in der Ferne gestärkt wird. Bei Beschaffung einer eigenen Fahne kann die Herstellerfirma weiterhelfen. 

 

 

Die Fahne konnte durch eine Spende der Deutschen Bank hergestellt werden.

Der Werdener Bürger- und Heimat- verein ist Herrn Zickel von der Deutschen Bank in Werden

für diese finanzielle Unterstützung sehr dankbar.

Auch die Engelsburg liegt an unserem Wegesrand

 

 

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