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Am 18. Mai 1881 wurde von Werdener Bürgern der Industrie, des Handels und der Beamtenschaft, die sich der Stadt besonders verbunden fühlten, der „Werdener Verschönerungsverein“ gegründet.
Das Ziel des Vereins war die Verschönerung von Werden und Umgebung durch Anpflanzen von Bäumen und Sträuchern, durch Ausbau von Spazierwegen und Grünanlagen und deren Unterhaltung.
1894 berichtete ein Sitzungsprotokoll von 94 aufgestellten Ruhebänken und von der Bepflanzung der Kirchhofsallee mit Ulmen, die vor längerer Zeit der Ulmenkrankheit erlagen.
1906 erfolgte die Umbenennung in „Verkehrs- und Verschönerungsverein“. Der Grund lag in der Erkenntnis vom Nutzen der Verkehrsförderung für die heimische Wirtschaft. Der Verein ließ Werbehefte drucken, mit denen er auswärts für Werden warb und jährlich zehntausende Besucher anlockte. Der Pastoratsberg mit dem Aussichtsturm, die Platte und die Abteikirche waren beliebte Ziele der vielen Besucher.
Besonders hat sich der Verein um die Bepflanzung der Brehminsel verdient gemacht, die früher fast nur mit Wiesen bedeckt war. |
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